Mit der Einführung des Apple iPhone ist ein neues Marktsegment entstanden. Firmen, die sich auf die Reparatur defekter Smartphone-Displays spezialisiert haben, sprießen seitdem wie Unkraut aus dem Boden. Das Geschäft mit dem zersprungenen Displayglas scheint ein einträgliches zu sein. Dafür sorgt nicht zuletzt der aktuelle Handytrend, der traditionelle Mobiltelefone ohne empfindliches Touchscreen-Display geradezu als ergraute Urzeit-Technik verpönt.
Smartphone-Hersteller wie Apple, HTC oder Samsung befinden sich in einem erbitterten Konkurrenzkampf im Rennen um die Käufergunst der zahlungskräftigen Kundschaft. Um einen möglichst ergiebigen Anteil am zweifelsohne riesigen Umsatzkuchen abzubekommen, scheint es unter Telefonherstellern Usus, Kunden mit immer hochwertigeren, höher auflösenden und vor allem größeren Handydisplays zu locken.
Die Krux an dieser Entwicklung: Handy-Displays, egal welches Herstellers, bestehen im Wesentlichen aus Glas. Je größer eine Glasfläche ist, desto schneller zerbricht diese bei äußerlicher Einwirkung.
Um nicht auf die Dienste der eingangs erwähnten Reparatur-Firmen angewiesen zu sein, scheint es durchaus sinnvoll, sein hochwertiges aber empfindliches Mobiltelefon gegen dieses meist teure Unheil zu schützen.
Musste er sich schon zwischen zahlreichen Modellen an Mobiltelefonen entscheiden, so bietet sich dem Verbraucher nun auch bei der Wahl des adäquaten Displayschutzes die Qual der Wahl. Während die Damenwelt oftmals auf die federnde Wirkung der bewährten Handysocke vertraut, verstauen die Herren der Schöpfung ihr geliebtes Hightech Spielzeug gerne in futuristisch anmutendem Plastik.
Doch auch dieser Markt hat mehr zu bieten. Gummihüllen in den schrillsten Farben sowie gediegene Ledertäschchen für den anspruchsvollen Geschäftsmann gehören neben den obligatorischen Schutzfolien zum Standard-Repertoir jedes gut sortierten Handyladens.
Wer Wert darauf legt das Display seines Edel-Telefons auch prestigeträchtig zu umschließen, sollte zudem auf den Internetpräsenzen der aktuell angesagten Designer vorbei schauen. Edelmarken wie Ed Hardey oder Louis Vuitton haben hierzu gewiss passende Modelle vorrätig.
