Die neue Version des iPhones beschert dem US-Konzern Apple juristische Schwierigkeiten. Verbraucher in den USA reichten vor allem wegen Empfangsproblemen eine Sammelklage gegen den Computerbauer ein. Apple erklärte allerdings, es handle sich bei dem Problem lediglich um eine fehlerhafte Display-Anzeige und nicht um einen Herstellungsfehler.
Die Kläger nehmen für sich in Anspruch, im Namen aller Nutzer des iPhone 4 zu sprechen. Es gebe potenziell Millionen Geschädigte. Weitere Klagen wurden in Kalifornien und Texas eingereicht. Die Kläger kritisieren, sie hätten ein “nicht normal nutzbares Gerät” gekauft. Dieses könnten sie aber nicht zurückgeben, da ihnen dann Vertragsstrafen drohten. Sie klagten u.a. wegen genereller Fahrlässigkeit, Fehlern bei Konzeption und Bau, betrügerischem Geschäftsgebaren und Betrug durch Verschleierung.
Direkt nach dem Verkaufsstart hatten sich erste Nutzer in Internetforen und Blogs beschwert, dass die Empfangsqualität bescheiden sei. Besonders Menschen, die mit der linken Hand telefonieren, meldeten Probleme. Schnell geriet die Konstruktion der Antenne in Verdacht. In einem offenen Brief erwähnte Apple nun aber eine fehlerhafte Darstellung der Signalstärke auf dem Display – so würden oftmals zwei Balken zuviel angezeigt. Dadurch könne es passieren, dass Nutzer keinen Empfang haben, obwohl dies auf dem Display so angezeigt wird. Das Problem, das offenbar auch bei den älteren iPhone-Modellen auftaucht, resultiere laut Apple aus einem Fehler bei der Berechnung der Signalstärke. Das Unternehmen kündigte an, in den nächsten Wochen ein Update der Software bereitzustellen. Schutzfolien für Ihr iPhone oder Smartphone erhalten Sie in unserem Onlineshop.
